SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz e.V. Abteilung Judo
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Die Geschichte des Judo

Jiroro Kano https://www.flickr.com

 

Begründer des Judo

Jigoro Kano

geb. 28. Oktober 1860 in Mikage (Japan)

gest. 4.Mai 1938

 

  • zog 1871nach Tokio studierte und promovierte in Philosophie und Politikwissenschaften

  • im Anschluss Professor für Nobilität

  • 1877 erstes Training mit Jiu- Jutsu  [Lehrer Ryuji Katagiri]

  • 1882 Errichtung der ersten Judoschule [Kodokan] auf dem Grund und Boden des Eisho-ji-Tempels in Tokio

Judo – Die Beherrschung von Körper und Geist

 

Judo der „sanfter Weg“ einer der faszinierendsten Kampfsportarten aus Japan mit zahlreichen Anhängern.

Jigoro Kano (1860 1938) der Begründer des Jodo Sports, bekam seine Anregungen eine moderne Form des Judos, auf Grundlage traditioneller Selbstverteidigungstechniken zu entwickelt, von dem deutschen Professor Erich Bälz.

 

  • Maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand

  • gleichzeitige Herausforderung für Geist und Körper

  • durch Wechselspiel zwischen Angriff und Verteidigung wird die Ausgeglichenheit und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit des Judoka gefördert

 

1964 feierte der Judosport in Tokio seine olympische Premiere und gewinnt seither an Anhängern. In Deutschland gibt es mitlerweile zahlreiche aktive Judoka und Vereine. Aufgrund der positiven und sanften Methodik im Judo, ist dieser besonders gut für Kinder nd Jugendliche geeignet. Kinder und Jugendlich lernen sich gewaltfrei verteidigen zu können und schulen gleichzeitig die eigene Körperwahrnehmung, ohne sich zu verletzen. Spielerisch lernen Kinder ihre Körperkoordination wahrzunehmen und zu schulen. Daneben erfahren sie positive Aspekte wie Teamgeist, Verantwortung, Freundschaft, Hilfsbereitschaft und vieles mehr.

Auch für Erwachsene bietet Judo ein vielseitiges Bewegungsangebot mit viel Kommunikation und Geselligkeit. Damit verbunden ist ein intensives Herz und Kreislauftraining.

Senioren nehmen Judo vor allem als ein Angebot wahr, das die körperliche Bewegungsfähigkeit bis ins hohe Alter erhält. Die Atem und Konzentrationsübungen sowie Meditation machen Judo zu einer idealen Gesundheitsprävention für ältere Menschen.

Im internationalen Vergleich gehört Deutschland neben Japan, Frankreich, Korea und Russland zur Weltspitze im Judosport.

Geschichtliches

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So lange Menschen auf der Erde leben, haben sie Kämpfe untereinander ausgefochten. Ebenso lange dürfte es auch Tricks geben, mit denen Schwächere versucht haben, stärkere Gegner zu überlisten.

In Ägypten wurden schon 2.500 Jahre vor Christus Ringkämpfe ausgetragen. Die Griechen übten sich in einem freistilähnlichen Zweikampf. In der Sowjetunion gibt es seit Jahrhunderten die Kampfkunst des Sambo. Seit etwa 1600 gibt es in der Schweiz das sogenannte Schwingen (Jackenringen) und auch in Deutschland wurde seit ca. 1675 das Freiringen gelehrt.

In Asien entstanden ebenfalls eine Reihe unterschiedlicher Kampfsysteme. Aus China wird zum Beispiel von einer Vielzahl von Kampfkünsten berichtet, die zum Teil schon weit vor unserer Zeitrechnung betrieben wurden. In Japan ist Sumo die älteste Kampfart ohne Waffen und erfreut sich noch heute, und neuerdings auch in Europa, grosser Beliebtheit.

Es gab in Japan aufgrund seiner kriegerischen Vergangenheit eine ganze Reihe weiterer waffenloser Verteidigungssysteme, die sich zum Teil nur geringfügig unterschieden. Eine der bekanntesten dieser Systeme war das Ju-Jutsu. Im 19. Jahrhundert gerieten viele japanische Bräuche in Vergessenheit, bis im Jahre 1882 der junge japanische Gelehrte Jigoro Kano eine neue Übungsstätte, den sogenannten Kodokan, in Tokio gründete. Nach gründlichem Studium der verschiedenen Systeme fasste er diese zu einem neuen System, dem JUDO, zusammen. Die Übungen wurden verbessert und besonderer Wert wurde auf die Erziehung der Schüler gelegt. Judo heisst übersetzt “der sanfte Weg” und dieses Motto sollte nicht nur für den Wettkampf sondern für die ganze Lebenseinstellung gelten.

Judo in Europa

Um 1900 hörte man in Europa zum ersten Mal von der Kampftechnik Jiu-Jitsu. 1906 wurde von Erich Rahn in Berlin die erste Jiu-Jitsu Schule eröffnet. 1922 fand die erste Meisterschaft statt, die von Erich Rahn gewonnen wurde. 1930 gab es schon 100 Dojos in Deutschland und 1932 wurde die Europäische Judo- Union gegründet. In Dresden wurde 1934 die erste Europa-Meisterschaft mit 5 Gewichtsklassen ausgetragen.

Im zweiten Weltkrieg kommt der Wettkampfsport zum Erliegen und Judo wird 1945 von den Alliierten verboten. Erst allmählich kommt der Sportbetrieb wieder in Gang. 1952 wird das Deutsche Dan-Kollegium gegründet, 1956 der Deutsche Judo-Bund (DJB) durch Heinrich Frantzen, und 1964 findet Judo als Wettkampfsport zum ersten Mal bei den Olympischen Spielen in Tokio statt.

Judo als moderne Wettkampf-Sportart

Seitdem findet Judo immer stärkere Verbreitung und immer weitere Judo- Schulen werden gegründet. 1970 wurde die erste Damen-Judomeisterschaft ausgetragen. Inzwischen gibt es auf der Welt viele Millionen Judoka, die in vielen Ländern in Organisationen zusammengeschlossen sind. Judo hat sich heute endgültig als moderne Wettkampfsportart etabliert.

 

 

 

Quelle: http://www.judoworld.de/Geschichte/geschichte.html

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Trainingszeiten

Montag     17:00-19:00 Uhr

                   Minis/Medis

                   19:00 - 21:00 Uhr

                   Maxis

Freitag       16:00 - 17:30 Uhr Minis

                   17:00 - 19:00 Uhr Medis

                   19:00 - 21:00 Uhr Maxis

Minis           3 - ca. 5 Jahre

Medis         6 - ca. 14 Jahre

Maxis          ab 15 Jahre

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